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Von Fans und Hooligans

Fans gibt es in allen Sportarten. Beim Fußball sind sie besonders aktiv. Sie reisen mit ihren Mannschaften, feuern sie an, feiern mit ihnen und leiden mit ihnen bei einer Niederlage. Die Fans unterstützen ihre Mannschaften und diese unterstützen ihre Fans. Die meisten Fans sind friedfertig und fair. Damit es bei Spielen aber keinen Ärger unter den verschiedenen Fan-Gruppen gibt, werden sie in den Fußballstadien in verschiedenen Blöcken platziert.

Besonders gewaltbereite Fußballfans nennt man Hooligans. Eigentlich haben sie mit dem Fan-Sein nichts mehr zu tun. Sie feuern ihre Mannschaft nicht an und sie tragen kein äußeres Zeichen einer Vereinszugehörigkeit. Eigentlich haben sie gar kein Interesse am Fußball, sondern nur an Randale und Gewalt.

Die Bezeichnung ‚Hooligan' stammt übrigens aus einem irischen Volkslied, in dem die Brutalität der Söhne der Familie Hooligan besungen wird.

 

 

Was ist dran am ‚fairen Foul'?

Ein Foul ist ein Foul und hat mit Fairplay nichts zu tun. Allerdings meinen immer noch viele, dass taktische Fouls durchaus zum Fairplay gehören. "In erster Linie sollte man darauf achten, keinen Gegenspieler zu verletzen. Jedoch gehören taktische Fouls, Trikotzerren, Zeitspiel und vielleicht auch Mal ein paar Schwalben dazu. Denn fast jeder setzt heutzutage diese eigentlich unfairen Mittel ein und ist damit meist erfolgreich."
Diese Ansicht stammt aus einer Untersuchung zur "Einstellung zum Fair-Play und Fairness verhalten von C- unc B-Jugend-Bezirksspielern" von Gunter Pilz.