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Fußball-Weltmeisterschaft Spezial

Das erste Mal waren die Top-Teams 1974 bei uns zu Gast. In diesem Jahr ist Deutschland zum zweiten Mal Austragungsort einer Fußball-Weltmeisterschaft.
Vom 9. Juni bis 9. Juli 2006 spielen die besten Mannschaften um den begehrten Pokal. Die WM umfasst 64 Spiele - beteiligt sind 32 Mannschaften. Gespielt wird in zwölf deutschen Städten: Berlin, Dortmund, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Kaiserslautern, Köln, Leipzig, München, Nürnberg und Stuttgart. Erwartet werden 3,5 Millionen Gäste und weit mehr Menschen werden die Spiele am Fernseher verfolgen.

Zu Gast bei Freunden -
das ist das Motto der Fußball-Weltmeisterschaft.
Mehr Ideen gibt's hier.


Fairplay-Plakette für Miroslav Klose
Oft wird nur über die unfaire Seite des Fußballs berichtet. Dass Fairplay aber auch im Fußball stattfindet, hat z.B. der Nationalspieler Miroslav Klose während einer Bundesligabegegnung Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld bewiesen. Beim Stand von 0:0 gab der Bremer Stürmer zu, dass der gegnerische Torwart ihn im Strafraum regelgerecht vom Ball getrennt habe. Der Schiedsrichter nahm daraufhin die Elfmeterentscheidung und die Gelbe Karte gegen den Torwart wieder zurück. Klose erhielt dafür die Fairplay-Plakette der Deutschen Olympischen Gesellschaft.

hier geht's weiter

 

 

Deutschland freut sich auf eine schöne WM: auf spannende Spiele, fröhliche Fans, Party-Stimmung. Doch leider sorgen immer neue Fan-Krawalle in Europa auch für Chaos.

Türkei
Das Istanbul-Derby vom Daum-Klub Fenerbahce gegen Galatasaray begann höflich. Die Gastgeber verteilten Schokolade und Blumen an die Gegner. Aber dann flogen doch wieder Rauchbomben.

Griechenland
Beim Spiel von AEK Athen in der Kleinstadt Livadeia lieferten sich 200 Hooligans Kämpfe mit der Polizei. Das Spiel musste 30 Minuten unterbrochen werden.

Italien
Inter-Mailand-Anhänger haben beim Spiel in Messina den farbigen Abwehrspieler Marc Zoro (21) von der Elfenbeinküste mit Affenlauten verhöhnt und als ‚dreckigen Neger' beschimpft. In der 66. Minute verließ er mit dem Ball in der Hand den Platz, hätte laut Reglement einen Spielabbruch fordern können. Er ließ sich aber überreden weiterzumachen. Italiens Verband reagierte: Aus Protest gegen Rassismus beginnen diese Woche alle Spiele fünf Minuten später. Inter droht eine Platzsperre.