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Fairplay: Wer hat's erfunden?

Fair, Fairness, Fairplay - ganz klar, das sind englische Begriffe. Sie leiten sich ab vom Wort faeger = passen, angenehm, schön.
Fair bedeutet übersetzt anständig, gerecht, Fairplay steht für ehrliches Spiel.
Für Spiele oder Wettkämpfe bedeutet Fairplay:

  • Die entsprechenden Regeln müssen befolgt werden.
  • Die Gegner im Sport werden immer unter den Besten gewählt. Wettkämpfe gegen Schwächere, nur um zu gewinnen, widersprechen dem Fairplay.

  • Im Wettkampf muss jeder seine Fähigkeiten entwickeln können.
  • Zuschauer sollten sich fair/sportlich/objektiv verhalten.

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Im Museum betrachtet Marie die Plastik eines Olympia-Kämpfers, dem ein Bein, eine Hand und die Nase fehlen. Sie geht näher und liest auf dem Schild: ‚Der Sieger'. "Au weia", murmelt sie, "wie muss erst der Verlierer aussehen?"

Bei den Olympischen Spielen im alten Griechenland ging es nicht besonders fair zu - im Gegenteil: Verletzungen bis hin zum Tod waren nicht verboten. Und Siegen war wichtiger als Teilnehmen, denn auf den Sieger wartete nicht nur Ruhm, sondern vor allem auch Reichtum.