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Deutschland

Sauerkraut für die "Krauts"
Das Sauerkraut hat den Deutschen den Spitznamen "Krauts" beschert. Dabei ist es viel älter als die Deutschen. Das Einsäuern von Weißkohl war schon im 4. Jahrhundert vor Christus dem griechischen Arzt Hippokrates bekannt. Es galt aber eher als Heil- denn als Nahrungsmittel. Sauerkraut ist tatsächlich gesund. Es ist ausgesprochen kalorienarm und liefert z.B. Eisen und Vitamin C. Christoph Kolumbus und James Cook schützten ihre Schiffsmannschaften mit Sauerkraut vor Skorbut. In Deutschland nahmen sich die Mönche im ausgehenden Mittelalter der Sauerkrautbereitung an. Sauerkraut wird gerne mit Speck, Würsten, Rippchen, Eisbein oder anderem fettem Fleisch gekocht, es gibt es aber auch als Rohkostsalat, in Suppen, Kuchen und Eintöpfen.

Sauerkrautkartoffelsuppe
Zutaten (5 Portionen):
1 kg weich kochende Kartoffeln
1 ½ l Gemüsebrühe
2 Zwiebeln
500 g Mett
2 Esslöffel Öl
500 g Sauerkraut
Salz, Paprika, Pfeffer, Majoran
½ - ¾ Becher süße Sahne
250 g geriebener Gouda

Zubereitung:

  • Kartoffeln schälen, in der Brühe garen und anschließend mit dem Schneidstab pürieren, so dass eine Suppe entsteht.
  • Die Zwiebeln in Würfel schneiden und zusammen mit dem Mett im Öl anbraten. Anschließend in die Suppe geben.
  • Das Sauerkraut klein schneiden und ebenfalls zur Suppe geben. Das Ganze etwa 30 Minuten garen. Vorsichtig mit Salz, Paprika, Pfeffer und Majoran abschmecken.
  • Zum Schluss Sahne und Käse zugeben.